Die DSGVO-konforme Tracking-Keule: Paläotracking bei einem DAX30 Konzern

    Ende Mai 2020 hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Rechtstreit entschieden, dass ein voraktiviertes Häkchen keine Einwilligung für die Nutzung von Cookies darstellt. Erforderlich ist damit eine zustimmende Aktivität, beispielsweise das Aktivieren einer Checkbox oder das Anklicken einer Schaltfläche. Die BGH-Entscheidung hat damit den Druck auf alle digitalen Jäger nochmal erhöht, DSGVO-konforme Mittel zum Verfolgen ihrer Beute (der Nutzer) zu wählen – bzw. Wege zu finden, auch ohne Cookies den Erfolg von Kampagnen und externen Aktivitäten auf der Website nachzuweisen.

    Die Vorgabe: Messen ohne Cookies und Dritte

    Unser Kunde, ein DAX30 Konzern, hatte sich bereits 2019 für eine harte Auslegung der DSGVO entschieden und Tracking via Google Analytics u. ä. ausgeschlossen – also keine Daten an irgendwelche Dritte. Das ist in letzter Konsequenz schwer, denn schon das Einbinden eines externen Bildes, einer Schriftart, der beliebten jQuery-Library oder eines selbst hochgeladenen YouTube-Videos übermittelt die IP-Adresse an Dritte. Das gilt streng genommen sogar für Scripts wie von extern eingebundene Cookie Consent Banner. Als Agenturpartner mussten wir uns also fragen, was und wie wir noch erfassen dürfen und wie wir vergleichbare Erfolgszahlen liefern können. Wir landeten bei geradezu digital-steinzeitlichen Methoden, die aber das gewünschte Ergebnis lieferten …

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    Autor – Nico Zorn ist Online Marketing Manager bei der netzkern AG