Innovationsschub: „RPA-Lösungen werden performanter, sicherer und mobil“

    Der RPA-Markt wird in diesem Jahr einen signifikanten Wandel erfahren. Anbieter von Robotic Process Automation (RPA) stehen an einem Scheidepunkt. Entweder sie werden ihrer hohen Marktbewertung durch ihre Lösungen gerecht, oder sie stehen vor einem Hype-Cycle-Abstieg. Während die RPA-Anbieter in den vergangenen fünf Jahren vor allem nachfragegetrieben agiert haben, ist es jetzt nötig, den Nutzen zu belegen und höchstleistungsfähige RPA-Software auf den Markt zu bringen. Dabei werden sich führende Anbieter im RPA-Markt etablieren, die über das Wissen und die entsprechenden Lösungen verfügen. Für 2019 kristallisieren sich zehn zentrale RPA-Trends heraus.

    1. Die Erwartungen an die Anbieter von Robotic Process Automation steigen

    Unternehmen werden sich nicht mehr mit einer einmaligen Proof-of-Concept-Demonstration zufriedengeben. Sie erwarten konkrete Use Cases, die einen klaren Weg mit unternehmensweiter Skalierbarkeit und quantifizierbaren Ergebnissen aufzeigen.

    1. Authentifizierungen werden zunehmend biometrisch

    Führende RPA-Anbieter favorisieren die biometrische Authentifizierung, um zugleich die Sicherheit zu erhöhen und das Kundenerlebnis zu verbessern. In Verbindung mit Mobilität und Serverless Computing entsteht eine sehr leistungsstarke RPA-Technologie mit unternehmensweiter Sicherheit.

    1. Compliance führt zu Innovationen

    Notwendigkeit macht nach wie vor erfinderisch. Kunden setzen immer mehr auf innovative RPA-Lösungen, die zusätzliche Ebenen der Auditierbarkeit bieten, um so regulatorische Vorschriften wie etwa die DSGVO erfüllen zu können.

    1. Serverless Computing mit RPA macht dedizierte Server überflüssig

    Anbieter sorgen durch eine verbesserte Architektur und optimierte Lizenzmodelle dafür, dass ihre Kunden beliebig viele Bots betreiben können – wann immer sie wollen und ohne die Kapazität vorher planen zu müssen.

    1. Für Kunden werden RPA-Lösungen günstiger

    Der Wettbewerb, die Standardisierung von Lösungen und effizientere Lizenzmodelle, etwa mit verbrauchsabhängigen Kosten, führen dazu, dass die Preise für RPA-Lösungen sinken, während die Kunden gleichzeitig ihre Kapazitäten besser ausnutzen können.

    1. Softwareriesen kaufen sich RPA-Kompetenz ein

    Die Übernahme von Contextor durch SAP bestätigt den Trend: Große Softwareunternehmen investieren in RPA-Kompetenz. Durch ihre RPA-Angebote wollen sie die Total-Cost-of-Ownership senken, indem sie schon im Standard mehr Automatisierungsmöglichkeiten bieten. RPA-Unternehmen, die sich auf Nischenprodukte im Kontext großer Softwarelösungen fokussiert haben, müssen agil und innovativ bleiben, um ihren Platz zu behaupten.

    1. RPA-Produkte werden sich weiter auf unstrukturierte Daten fokussieren

    RPA-Anbieter folgen dem übergreifenden Wandel weg von der initialen Datensammlung hin zur direkten Datenanalyse. Dadurch gewinnen zugleich Cognitive Capture-, NLP- und KI-Algorithmen an Bedeutung, die unstrukturierte Daten in strukturierte, verwertbare und analysierbare Daten umwandeln – um so letztlich die Entscheidungsfindung im Unternehmen besser zu fundieren.

    1. BPO-Dienstleister intensivieren die Zusammenarbeit mit RPA-Anbietern

    Wegen des Risikos, dass ihre Kunden durch RPA Aufgaben wieder selbst übernehmen, werden Business Process Outsourcing-Dienstleister Partnerschaften mit RPA-Anbietern eingehen. Dabei fungieren BPO-Dienstleister selbst als Anwender und auch als Wiederverkäufer.

    1. Unternehmen beginnen, spezielle RPA-Stellenprofile zu schaffen

    Von einer bestimmten Größenordnung an ist es erforderlich RPA Spezialisten einzusetzen: etwa Bot-Trainer, Bot-Entwickler und RPA-Manager. Meist werden diese Rollen durch vorhandene Fachkräfte ausgefüllt, die entsprechend weiterqualifiziert wurden. Zudem werden Unternehmen damit beginnen, RPA-Karrierechancen zu vermarkten, um Bewerber anzuziehen.

    1. 5G macht auch RPA mobil

    Der 5G-Rollout verspricht ganz allgemein eine viel größere Mobilität und mehr Daten auf mobilen Endgeräten. Für die führenden RPA-Anbieter heißt das, dass sie Mobile Software Development Kits (SDKs) entwickeln werden, die es ihren Kunden ermöglichen, von überall her mit ihren RPA-Bots zu interagieren und sie zu verwalten.

    Auch Kofax treibt seine RPA-Innovationen voran und unterstützt den zukünftigen und modernen Arbeitsplatz. Hierbei bündelt das Unternehmen 2019 Robotic Process Automation-Lösungen inklusive kompatibler, intelligenter Erweiterungen zur Prozessautomatisierung auf der weltweit ersten Intelligent Automation (IA) Plattform. Diese Kofax IA-Plattform kombiniert die neueste RPA-Technologie mit marktführender, intelligenter OCR, KI, BPM, Advanced Analytics, eSignature, Mobile, Cognitive Capture und Customer Communications. Die Plattform ist ein „Intelligent Automation Toolkit“ für Kunden, die eine unternehmensweit skalierbare Lösung benötigen.

     

    Autor –

    Daniel Schmidt, Senior Product Marketing Manager bei Kofax