it-sa 2013: Umdenken erforderlich

Die IT-Sicherheitsfachmesse it-sa 2013 ist Vergangenheit. Was bleibt von der 3-tägigen Veranstaltung (8.-10. Oktober 2013) in Nürnberg sind neben den Zahlen mit rund 360 Ausstellern und über 6.900 Besuchern vor allem neue Eindrücke und Ausblicke im IT-Sicherheitsumfeld. Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, dem öffentlichen Sektor und der Politik waren sich einig: IT-Sicherheit ist eines der Top-Themen. So verwies die Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe auf die besondere Rolle des Themas IT-Sicherheit heute in Zukunft als Standortfaktor. Im Rahmen der Messe gaben Aussteller und Referenten Einblicke zu Bedrohungsszenarien und Schutzmaßnahmen im IT-Umfeld

– von der Verschlüsselung über Mobile- und Cloud-Security bis zur IT-Sicherheit industrieller Netzwerke und rechtliche Aspekten. Trotz aller Lösungen muss ein Umdenken bei jedem einzelnen beginnen. In diesem Kontext regt Michael George, Leiter Cyber-Allianz-Zentrum, Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz, zu einem Umdenken an. „Wir schaffen zunächst unsichere Dinge, die im Nachgang versucht werden zu korrigieren. Das sollte uns grundsätzlich zu denken geben“, erklärte George.

Übertragen auf die reale Unternehmenswelt und trotz aller Sicherheitsvorkehrungen bleibt der Mensch als (Unsicherheits-)Faktor eine der größten Schwachstellen bei Cybercrime. In diesem Sinne steht bei den Hochschulen – wie der Universität Würzburg – die Sensibilisierung vor den Gefahren im IT-Sicherheitsumfeld oben auf der Lehragenda.