Nur noch knapp 100 Tage: EU-DSGVO naht – Unternehmen unter Zugzwang

    • Countdown läuft: Viele europäische KMUs nicht für EU-Datenschutzgrundverordnung gerüstet
    • Expertenrunde in Berlin klärt auf: Wire veranstaltet Panel Discussion am 31.1.2018

    mit
    Mitglied des Europäischen Parlaments und EU-DSGVO-Verhandlungsführer Jan Philipp Albrecht (Bündnis90/DIE GRÜNEN),
    Präsidentin der European Women Lawyers Association und 3C Compliance Mitgründerin Katharina Miller,
    Wire CTO/COO Alan Duric

    Berlin/ Zug, den 11. Januar 2018: Etwa 100 Tage dauert es noch bis zum Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) am 18. Mai 2018. Unternehmen sind schon jetzt dazu angehalten entsprechende Maßnahmen in die Wege zu leiten, um hohen Geldstrafen zu entgehen. Alan Duric, CTO vom Messenger Wire, stellt klar: „Die neue EU-DSGVO ist ein gutes Zeichen für die digitale Privatsphäre von Mitarbeitern und Kunden, aber viele Unternehmen unterschätzen die Umstrukturierungsmaßnahmen und -pflichten in Bezug auf effizienten Datenschutz.“ Im Hinblick auf die neuen rechtlichen Richtlinien findet am 31. Januar 2018 eine Panel Discussion in Berlin statt. Neben EU-DSGVO-Verhandlungsführer Jan Philipp Albrecht, Mitglied des Europäischen Parlaments (Bündnis90/DIE GRÜNEN), werden weitere namhafte Experten teilnehmen

    EU-DSGVO sorgt für Impulse in der europäischen Wirtschaft
    „Die neue EU-DSGVO ist ein zukunftsweisender Weg in eine funktionierende, digitale Gesellschaft. Dass Entscheider nun dazu aufgerufen sind auf Technologien zu setzen, die ein Höchstmaß an digitaler Sicherheit garantieren, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Vor allem Online-Services müssen sich auf die neuen Regularien einstellen. Ende-zu-Ende-verschlüsselte Lösungen sollten ab sofort Standard in Unternehmen sein“, so Alan Duric. Auch Katharina Miller, Präsidentin der European Women Lawyers Association und Mitgründerin der Beratungsfirma 3C Compliance, kennt die Herausforderungen für Unternehmen und sieht diese in ganz Europa: „Einer Studie der NetApp Iberia zufolge sind 70 Prozent der europäischen KMUs nicht für die EU-DSGVO gewappnet. 99 Prozent der spanischen KMUs haben weniger als zehn Mitarbeiter. Gerade für diese Unternehmen wird das Inkrafttreten der EU-DSGVO ein großer Papieraufwand sein und administrative Probleme mit sich bringen, denn die gemeine Unternehmerin und Unternehmer möchten sich in der Regel nicht mit Datenschutz auseinandersetzen.“ Auch Tech-Journalist David Meyer sieht Unternehmen in der Verantwortung: „Die EU-DSGVO wird vielen Unternehmen, die den Umfang des Gesetzes nicht zu schätzen wissen, ein böses Erwachen bringen. Bei richtiger Vorbereitung sollten sie jedoch in der Lage sein, damit umzugehen.“

    Panel Discussion: Auch EU-Abgeordneter Jan Philipp Albrecht äußert sich
    Anlässlich der neuen EU-DSGVO am 31. Januar 2018 lädt der Messenger Wire zu einer Panel Discussion in Berlin ein. Während Alan Duric die technologischen Herausforderungen schildert, ist Compliance-Expertin Katharina Miller für die rechtliche Betrachtung auf dem Podium. Auch der innen- und justizpolitischer Sprecher der Grünen Fraktion im Europäischen Parlament Jan Philipp Albrecht, der entscheidenden Einfluss bei der Gestaltung der EU-DSGVO hatte, kündigte bereits seine Teilnahme an und diskutiert die Hintergründe. Komplettiert wird die Runde von einem weiteren, renommierten Sprecher – eine Bestätigung folgt in Kürze.

    Die Veranstaltung findet am 31. Januar 2018 von 10 bis 13 Uhr im Wire-Office auf Englisch statt. Moderator ist Tech-Journalist David Meyer.

    Anmeldung zur Veranstaltung unter:
    https://www.eventbrite.co.uk/e/gdpr-and-data-security-in-2018-risks-rewards-and-opportunities-tickets-41863954214

    Über Wire Swiss GmbH:
    Wire ist ein sicherer Messenger für alle. Vom Gruppenchat über den HD-Anruf bis hin zum Dateitransfer: Alle Inhalte sind mittels Ende-zu-Ende-Verschlüsselung technisch und durch europäische Datenschutzgesetze rechtlich abgesichert. Voneinander getrennte Multi-Accounts vereinen neben geschäftlichen auch private Unterhaltungen in einer App. Mit Firmensitz in der Schweiz und Servern in der Europäischen Union sorgt der Open-Source-Messenger zusätzlich für Sicherheit und wahrt die digitale Privatsphäre der eigenen Nutzer.

    CEO des Unternehmens ist Morten Brøgger. Zusammen mit Gründer Alan Duric (CTO/COO) und Rasmus Holst (CRO) leiten sie ein internationales Team in Zug, am IT-Standort Berlin sowie ein Sales Office in San Francisco.